Zivilcourage bedeutet, den Mut zu besitzen, für seine Meinung bzw. für sein Handeln auch Nachteile in Kauf zu nehmen. Der Fachschaft Geschichte/Sozialkunde war ziemlich schnell klar, dass der 09. November besonders dafür geeignet ist, Zivilcourage anhand historischer Situationen näher zu beleuchten. Dieser Tag gilt als „Schicksalstag der Deutschen“, da das Datum besonders häufig mit wichtigen Entscheidungen für das deutsche Volk verbunden ist.


Im Rahmen unserer Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bietet im November eine Ausstellung  im Cluster unserer Wirtschaftsschule einen kurzen Einblick in den

„Schicksalstag der Deutschen“

Seit 2015 verfolgt unsere Schule die Ziele des landesweiten Projekts – Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage. Der Fokus der Ausstellung liegt daher auf Personen, die in schwierigen Situationen couragiert vorgegangen sind und somit Unrecht entlarvten. Einige von ihnen bezahlten im historischen Kontext das Eintreten für ihre liberale bzw. humane Überzeugung sogar mit dem Tod.


Die Jahrgangsstufen 8 – 10 setzten sich im vergangenen Schuljahr intensiv mit Ereignissen, die an diesem Tag stattfanden, auseinander. Dabei spielten die Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes in der Reichskristallnacht genauso eine Rolle, wie das Demonstrieren des DDR-Volkes, welches schließlich zur Wiedervereinigung am 03.10.1990 führte.


Die von den Schülern gestalteten Plakate geben zunächst einen knappen Überblick, welcher historische Konflikt am 09.11 des betreffenden Jahres entstand. Darin eingebettet kann sich der Besucher über das Verhalten von Robert Blum (1848), Karl Liebknecht und Philipp Scheidemann (1918), Gustav von Kahr (1923), Helmut Gollwitzer und von Krützfeld (1938) und Jan Josef Liefers (1989) informieren. Sie zeigen uns, wie wichtig Zivilcourage auch heute noch ist.


Simone Gmelch

 

Geschichtsausstellung g

 

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